#31

…Ich fühle plötzlich nichts mehr außer den Hass auf mich selbst und unendliche Leere im Alleinsein(…)
Seit geraumer Zeit lebe ich in den Tag hinein und lächle, doch meine Augen sind trübe -doch keiner bemerkt es.
Alle verlassen sich auf das Lächeln.
Man lacht und alle anderen lachen mit Einem und wenn der Moment des Alleinseins eintritt merkst du wie sehr die Leere herrscht – eine Wüste, nein weniger noch ein luftleerer Raum.
Und du bittest um Hilfe mal leise mal kräftig – doch ohne Luft kein Klang.
Man ist traurig und verzweifelt tief im Inneren. Aber man versucht weiter zu kämpfen. Mit seinem Lachen schreit man eigentlich um Hilfe , aber alle denken du bist glücklich.
Und so werden die Augen nicht nur trübe sondern farblos. Gefangen in meiner Seele brennt der Zweifel sich Moment zu Moment immer tiefer….

#29

Es gibt Menschen, die fallen durch Plumpheit anstatt durch Tiefe; durch Dummheit statt Intelligenz – sich ins rechte Licht rücken statt aufrichtig zu sein; durchs Schauspielern statt sie selbst zu sein; und Lügen statt der Wahrheit – auf…und dann fällt mir auf das Jeder ein aufgesetztes Lächeln trägt und hofft, das es einer durchschaut und daraus ein Echtes macht.

# 27

Ich suche nach Momenten, die mich so in der Tiefe berühren, dass ich die Zeit anhalten möchte. Momente, die mich befreien von der Leere und dem Schmerz. Momente, die mich mitnehmen und wegtragen. Momente, in denen alle Fragen aufhören, den Druck vergänglich macht und ich nur noch lebendig und glücklich bin

# 26

‚.. Irgendjemand hat mal gesagt ich sei witzig, meine lethargische Verneinung jedweder guten Züge an meiner Selbst könne man als humoristisch wertvoll ansehen. Das Dasein als Perpetuum mobile permanenten Zweifels ist eigentlich garnicht voller Witz sondern geprägt von unermesslicher Anstrengung.‘