Ein Wendepunkt.

Du sagtest, du willst kein Arsch sein wie all Diejenigen denen du begegnet bist und du dachtest du riskierst es, dass ich dich hasse.

Wie könnte ich dich nur hassen. Deine Worte haben mich getroffen – bittertief ins Mark. Und dennoch beeindruckst du mich mit deiner schonungslosen Ehrlichkeit – die ich schätze. In die ich mich verliebt habe. Du hast mir damit bewiesen, dass du mit Gefühlen nicht spielen willst.

Du hast Worte gesagt, die mir längst bewusst waren. Ich weiss es, ich sehe es und ich fühle es. All das weiß ich.
Ich weiß längst, dass ich nicht der Mensch bin mit dem du zusammen sein willst und kannst. Ich weiß, ich kann dir nicht das Wasser reichen.

Du sagst Dinge. Nette Dinge, die den Schmerz lindern (sollen). Worte die tröstend sind und die ich nie vergesse. Doch die Wahrheit ist unabänderlich.
Du sagst, manchmal darf man nicht schonunglos ehrlich sein. Ich denke, das muss man. Es ist authentisch und es ist Selbstachtung.

Du sagst, du bist die Falsche. Ohne, dass es überhaupt begann. In meinen Augen bist du das nicht.
Denn du siehst meine Sehnsucht nach Liebe, nach Freiheit und Begierde. Du siehst aber auch den Schmerz.

Du sagst, ich habe keinen Drall. Da magst du Recht haben. Ich habe keinen Drall. Ich bin nicht einschlägig genug. Das war ich nie.

Du sagst ich muss Gefühle zulassen. Ich lasse jedes Gefühl zu mit einer Intensität, die sich keiner vorstellen kann.

Aber ich habe genug. Genug davon mich von Enttäuschungen und Wut lähmen zu lassen. Genug davon Energie in negative Gefühle zu investieren. Dann halte ich lieber meine gläserne Mauer aufrecht. Denn wenn sie bröckelt, fühle ich mich so verwundbar, so ängstlich. Denn die Angst, die mich gelähmt hat, habe ich besiegt. Oder zumindest vergraben.

Und ich bin bereit die Mauer Stück für Stück abzutragen. Und ich bereit mich zu öffnen.

Ich werde nicht weglaufen. Du wirst mich nicht vertreiben können.
Ich bin ein Löwe.
Denn der grösste Kampf, den man sich stellen muss, ist das Leben.
Das Leben schreibt Geschichten, mal Gute und mal Schlechte. Und ich stecke tief in Unsere.

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