Lautes Schweigen.

Manchmal schweigen wir obwohl wir so viel zu sagen haben…

manchmal schweigen wir , um nichts Falsches zusagen….

In meinem Fall muss ich schweigen, denn deine Worte reißen Kerben in mein geschundenes Herz.

Kerben, die zur Sucht werden.

Denn ich ertrage diese Kerben. Manchmal mit blindem Getöse und manchmal wortlos gar stumm.

Zwei Seiten meiner Maske.

Manchmal bin ich ein Narr, ich rufe förmlich nach den Kerben – den tiefen Wunden – damit du sie mir zufügst. Sie tun gut, sie lassen mich fühlen. Lebendig fühlen. Und ich werde süchtig nach deinen Worten egal welchen Klang sie haben. Und lache. Alber sie weg. Und versuche die Verletzlichkeit der Worte zu vertuschen. Und ich hoffe, du siehst sie

Manchmal werde ich forsch – like a lion – in meiner Wut, dass du so um dich schlägst. Aber ich verstehe es.

Ich verstehe, dass es die Verzweiflung und Wut über deine Kerben sind. Und du versuchst sie zu rächen. Vielleicht versuchst du einfach gewaltsam mich zu vertreiben – mit deinen Worten.

Manchmal weiß ich nicht, ob all deine Worte in meine Richtung gehen. Ob du mich als toxisch betrachtest. Ob du dich durch mich bedrängt fühlst. Manchmal weiß ich nicht, was darf ich sagen und was soll ich verbergen.

Manchmal weiß ich nicht, sehe ich dich und verletzt es dich einfach, dass ich dich sehe. Willst du Ruhe vor mir ?

Manchmal weiß ich, ich kann dir Etwas geben was dir vielleicht noch nie jemand gab. Manchmal weiß ich nicht, ob du das überhaupt willst.

Manchmal weiß ich nicht, ob ich gehen oder bleiben soll. Ob ich dich locken oder fordern soll. Ob ich dich frei lassen muss damit du zu mir findest oder du nicht mal zurückblickst, weil ich so unbedeutend war.

Manchmal weiß ich nicht, was das Beste für dich ist.

Manchmal weiß ich nicht, ob du mein Glück oder der Mensch bist, der mich zu Fall bringt.

Manchmal weiß ich, dass das Risiko es wert ist. Dass das Alles es dennoch wert ist, zu bleiben. Egal ob die Flügel verkümmern und das Herz kaputt geht. Manchmal ist es mir egal, wie groß der Schmerz sein wird. Es ist mir egal, ob du mich brichst.

Ich habe beschlossen zu schweigen, um dir größtmögliche Kontrolle einzuräumen, die ich geben kann.

Denn ich nähre mich von deinen Worten. Deine Worte können mich schwerelos fühlen lassen oder mir heftige Hiebe zufügen.

Ich ändere meine Strategie und gebe Alles, was ich habe. Alles, was mir heilig ist. Ich gebe mein Schutzschild auf.

Ich trage bloß eine Maske, die du jederzeit herunter reißen kannst, wenn du es willst.

2 Gedanken zu “Lautes Schweigen.

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