#60 Schweigen.

Schweigen – das bewusste Verschlucken von Worten. Nicht hörbar sein in seiner Traurigkeit, in seiner Verzweiflung und in seiner Angst.
Vor einigen Wochen noch war das Schweigen ein Werkzeug des Überlebens… eine Strategie, Dinge zu ertragen und wegzulächeln.
Doch ein Schweigen kann ohrenbetäubend sein… von innen auffressen… vorallem wenn die Welt viel bunter und lauter geworden ist. Nicht unangenehm laut sondern erfüllt mit den schönsten Kompositionen.

Schweigen ist immer eine Form des Verbergens… ein Weg andere Gedanken nicht stören wollen und ihnen den nötigen Raum geben. Das Hintenanstellen von Traurigkeit, vielleicht sogar ein nicht wahr haben wollen.

Schweigen ist der törichte Versuch es nicht real spürbar zu machen. Meine Stimme will sich nicht über die Illusion, die Träumerei und die Hoffnung erheben.

Schweigen. … gibt mir die Zeit, mit Worten klar zu kommen. Mit Gedanken. Ich besinne mich auf Dinge, wie das Bunte zu sehen und dass mir die Stille Kraft gibt – das sehen können, dass wirklich Wert hat.
Schweigen schenkt mir die Möglichkeit mich meinen Träumen hinzugeben. Meiner Fantasie.

Schweigen… unsichtbare Tränen, die sich zu einem Meere einen.

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